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Das Wanderparadies Züschen

Erleben Sie eine Welt, die den Alltag vergessen lässt. In der Sie Ihren inneren Einklang finden, die Seele baumeln lassen und neue Lebensfreude und Kräfte tanken. Hier im Wanderparadies Züschens im schönen Sauerland gehen Wanderer neue Wege und Familien mit Kindern wählen aus einem reichhaltigen Freizeitangebot.
Lassen Sie sich einladen zu einem Naturerlebnis der ganz besonderen Art. Züschen bietet mit seinem über 200 km langen Wanderwegenetz für den geübten aber auch für den weniger geübten Wanderfreund ein umfangreiches Angebot und verfügt darüber hinaus über einen ausgewiesenen ca. 6 km langen Zuweg zum Rothaarsteig.
Einen Auszug aus dem gesamten Wandernetz von Züschen finden Sie unten auf dieser Seite.

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Mythen- und Sagenweg

Eine Erlebnistour rund um Züschen!

Unsere in zwei Abschnitten gegliederte Themenwanderung führt uns auf „Mythen- und Sagenwegen“ rund um Züschen. So spannend wie die Geschichte ist auch das Naturerlebnis, das uns auf der insgesamt 24 km langen Wanderstrecke vermittelt wird.

Ein Flyer mit einer ausführlichen Wegbeschreibung ist gegen eine Schutzgebühr von 2,00 € in der Touristinformation Züschen und bei der Buchhandlung Peis erhältlich.

Wanderweg Z1 (neue Wegezeichen)

Weglänge: 5,5 km, Gehzeit: ca. 2 Stunden.

Wir wandern ab Ortsmitte durch das Bentheim an der Ölbergsgrotte vorbei, durch den Tunnel, dann links ab, den Kreuzweg hoch bis kurz vor die Kapelle am Hackelberg. Von hier aus hat man eine herrliche Aussicht auf das Bundesgolddorf Züschen. Unser Weg führt weiter an der alten Natursprungschanze (im Täler) über die Wilsbecke zum Grenzstein an der Hallenberger, Lieser und Züscher Grenze. Nun geht’s ein Stück steil bergauf, den Hallenberger und Züscher Grenzweg bis zu den Sungerplätzen unterhalb des Bächekopfes. Nach einer kurzen Rast weiter über den Homelshackelberg, durch die Ockelsbach, Rodelbahn am Forsthaus vorbei wieder in den Ort Züschen.

Spazierweg A4

Weglänge: 5 km, Gehzeit: 2 Stunden

Von der Ortsmitte wandern wir über die Bullenwiese am „Haus Ockelsbach“ vorbei bis Ende Campingplatz. Hier sehen wir das Wegezeichen A4 und folgen ihm durch die Sunger, Grund, Walsbach bis runter zum Hotel Walsbachtal. Um nicht über die Landstraße zu laufen, gehen wir wieder die Strecke am Campingplatz, Haus Ockelsbach, Bullenwiese zurück ins Dorf.

Spazierweg 2 – Haumecke Rundweg

Weglänge: 5 km, Gehzeit: 2 Stunden

Ab Ortsmitte gehen wir durch das Oberdorf am Sägewerk Lange vorbei. Dann führt der Weg die Asphaltstrecke links hoch und wir überqueren die alte Bahnstrecke. Wir steigen weiter, machen dann auf einer Bank Rast und werfen einen Blick auf Züschen und die Kirche. Das Wegezeichen 2 führt uns weiter über die Haumecke, den Dannenberg, Hellekopf und dann an der kleinen Haumecke entlang und an der Pension Tausch vorbei wieder ins Dorf Züschen.

Von Züschen über die „Ziegenhelle“, Mollseifen und den „Kahlen Asten“ nach Winterberg

Weglänge: 22 km, Gehzeit: 6 Stunden.

Wir beginnen unsere Wanderung an der Tourist-Information in Züschen und folgen zunächst der Landstraße L 721 in Richtung Mollseifen. Vor Borgs Scheune biegen wir in die Straße nach links ein und im Rechtsbogen geht es bis zur alten Eisenbahnbrücke. Die Markierungen „Rotes Dreieck“ beginnen an der Bundesstraße B 236 und leiten uns nun steil bergan, hinauf zum Höhenpunkt 635,5 m. Wir überschreiten den Sattel zwischen Hackelberg und Bächekopf, wandern südlich um Bächekopf und Radenstein herum zum Ziegenhellenplatz und bergan zum Aussichtsturm auf der Ziegenhelle. Über den Freistuhl „Siebenahorn“ (730 m) und den Zwistberg (743,7 m) gelangen wir in das Walddorf Mollseifen. Von hier folgen wir dem roten Dreieck und dem weißen N bis zur Schutzhütte auf dem Bürbigsplatz (690,1 m), wo sich die Wanderwege trennen. Wir halten uns links und wandern südlich am Wetzstein entlang, vorbei am geologischen Aufschluß, bis zum Helleplatz (740 m). Hier treffen die Wanderwege wieder zusammen und wir erreichen steil bergan auf dem Robert-Kolb-Weg (X 6) den Kahlen Asten. Vom Astenturm aus folgen wir dem Hanseweg ( X 13 ) Richtung Winterberg (nach Osten). Zunächst geht es bergab zur Bundestrasse B 236/480, die wir überqueren müssen. Vorbei am Campingplatz erreichen wir den Ausbildungsstützpunkt der Bundeswehr und auf dem „Fichtenweg“ das Bürger- und Stadthaus mit der Gedenkstätte „Hexenverbrennung“. Nach rechts biegen wir hier in den Buchenweg ein und folgen diesem etwa 200 m. Achtung, hier müssen wir scharf nach links in den „Philosophenweg“, einen wunderschönen Waldpfad, einbiegen. Auf dem Philosophenweg erreichen wir den zentralen Platz an der „Unteren Pforte“, dem Standort eines längst vergangenen Stadttores.

Rückkehr:  Nach der langen Tour bietet sich ab Winterberg die Rückfahrt mit dem ÖPNV nach Züschen an. Die Haltstelle ist etwa 150 m von der Unteren Pforte entfernt Richtung Bahnhof gelegen. Sie können sämtliche Busse des öffentlichen Nahverkehrs in der Ferienregion „Winterberg mit seinen Dörfern“ kostenlos mit der „Sauerland Card“ benutzen.

Sehenswürdigkeiten:

  • Züscher Schnadesteine
  • Freistuhl „Siebenahorn“, Mitttelalterliche Gerichtsstätte
  • Aussichtsturm auf der Ziegenhelle
  • Geologischer Aufschluß am Wetzstein
  • Astenturm mit naturkundlichem Museum, Wetterstation und
  • Informationszentrum (regelmäßige Führungen)
  • Hochheide und Lennequelle auf dem Astenplateau
  • Gedenkstätte, „Hexenverbrennung“ am Bürger- und Stadthaus.

Von Züschen über den „Sellerberg“ und das „Franzosenkreuz“ nach Winterberg

Weglänge: 11 km, Gehzeit: 3 Stunden

Von der Tourist-Information Züschen gehen wir zunächst die Nuhnetalstraße in Richtung Hallenberg und treffen nach ca. 800 m auf den mit X 6 markierten Robert-Kolb-Weg des Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV). Er führt uns am Dorfausgang nach links, leicht bergan, bis zur Schutzhütte „Sellerberg“. Von der Schutzhütte aus folgen wir nach links bergan der sogenannten „Alten Landstraße“, dem im Mittelalter von Frankfurt nach Soest führenden „Sauerländer Weg“. Die weißen Quadrate führen uns über „Schling“ (alte Wegsperre), Kleiner und Großer Niggenberg zum Franzosenkreuz. Ein französischer Offizier soll hier von seinem Burschen erschlagen worden sein. Gegenüber der Schutzhütte finden wir einen Schnadestein, den der Heimat- und Geschichtsverein Winterberg zusammen mit dem Schützenverein aufgestellt hat. Er markiert die Grenze der Kernstadt und die der Dörfer Züschen und Hesborn. Wenig später überqueren wir einen etwa 1,5 m hohen Erdwall, die Reste der mittelalterlichen Landwehr der Stadt Winterberg. Von hier ist es nicht mehr weit bis zum „Hesborner Weg“, den wir bei einem großen Wegweiser erreichen. Dem weißen Punkt folgend biegen wir nach links in Richtung Winterberg ab und gelangen hinauf zum „Kreuzberg“, mit Blick auf die Altstadt von Winterberg. Einen Kilometer weiter haben wir die Untere Pforte erreicht.

Rückkehr:  Ab Winterberg bietet sich die Nutzung des ÖPNV an. Mit der Sauerland-Card fahren wir kostenlos nach Züschen zurück. Rüstige Wanderer können auch auf der alten „Günninghauser Straße“ (Markierung: grüne W 4), vorbei an der „Daubermühle“ nach Züschen hinunter wandern (ca. 7 km).

Sehenswürdigkeiten:

  • Franzosenkreuz
  • Schnadestein am Franzosenkreuz
  • Kapelle auf dem Kreuzberg